Sponti in Kreuzberg

Spontane Demo für Squats in Athen
In der Kreuzberger Oranienstraße tauchte heute abend eine spontane Demonstration auf. Es war unser Anliegen, Solidarität mit der Villa Amalias, dem Lelas Karagianis, dem Skaramanga, den ünzähligen geräumten stillen Besetzungen und allen Menschen, die gegenwärtig in Griechenland für ihre Freiheit kämpfen, zu zeigen.

Ungefähr 50 Leute zogen deshalb vermummt durch die O-straße und machten mit Pyrotechnik und Parolen auf die repressive Politik der griechischen Junta aufmerksam. Eine Zivilstreife vom Staatsschutz, die kurz an der Spitze der Demo auftauchte, ergriff nach dem ersten Steinschlag die Flucht. Kurz nach Auflösung der Sponti am Oranienplatz eilten einige Wannen aus Neukölln und Friedrichshain herbei, allerdings ohne Leute greifen zu können.

Eure Gleichgültigkeit kotzt uns an

Nicht zufällig kamen wir am SO36 vorbei, wo um diese Zeit ca. 150 Leute auf Einlaß zum „Zeckenrap“ warteten. Wir hatten darauf spekuliert, dass sich unsere Demo dadurch vergrößern würde. Allerdings kam von dieser Menge lediglich freundliches Winken, niemand schloß sich an. Der Konsum von durchaus bullenfeindlichen Texten bei einem als „Zeckenrap“ titulierten Konzert in einer entsprechenden Location, sagt anscheinend wirklich gar nichts über die Bereitschaft der Gäste aus, sich spontan einem vermummten Mob anzuschließen und sei es nur für einige Minuten oder Meter.

Überhaupt hat uns die Gleichgültigkeit zum Thema überrascht; internationale Solidarität mit einer Bewegung, die gegenwärtig unter extremen Druck steht, scheint für die meisten nicht wichtig oder nicht nachvollziehbar zu sein. Dabei sind die Formen der Solidaritätsbekundungen durchaus vielfältig, nach zwei Aktionen mit Gesicht zeigen (Konsulat, Kottikundgebung) gab es heute was anonymes mit Action. In keinem Fall was bislang etwas von der Empörung zu spüren, die nach der Liebig 14 Räumung auf den Straßen unterwegs war.

Die Situation in Griechenland, wo heute wieder ein Migrant von Nazis abgestochen wurde, liefert der „Szene“ in Berlin dann doch zu wenig Bezug zu ihrem eigenen Leben. 17.01.2013

(Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/76538)

Sparkasse in Oberweimar angegriffen

Am vergangenen Donnerstag den 13.12. haben wir eine Filiale der Sparkasse in Oberweimar angegriffen und warfen Steine in Fenster und Türen.
Mit dieser Aktion wollen wir auf den Mord von Bullen an Alxandros Girgouropulus am 6.12.2008 erinnern.
Die Repression seitens der Bullen, sowie die unterdrückende europäische Bankenpolitik nehmen den Menschen die letzten Rechte, die sie noch haben.
Wir prangern solche unmenschlichen Zustände an und lassen uns auch nicht durch die massive Präsens der Bullen davon abhalten.

Alexandros – Wir vergessen nie!

Solidarität mit allen kämpfenden Anarchist_innen!

(Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/74168)

HSBC ANGEGRIFFEN – SOLIDARITÄT MIT DEM REVOLUTIONÄREN KAMPF
Zürich – 05-12-2012

Wir haben heute die HSBC an der Bederstrasse in Zürich mit Farbe und Steinen angegriffen, weil die HSBC direkt aus der Krise des Kapitalismus Profit schlägt. Dieser Angriff ist ein Beitrag zu den internationalen Solidaritätstagen mit den vom Prozess gegen die militante Gruppe “Revolutionärer Kampf” Betroffenen in Griechenland und in Solidarität mit dem Kampf des “Revolutionären Kampfes” RK.
Wir haben die HSBC aus folgendem Grund ausgewählt: Die zugespitzte Situation in Griechenland führt zu den Konsequenzen, wie sie im Kapitalismus nicht anders zu erwarten sind. Auf Seiten der ArbeiterInnenklasse, welche Jahrzehntelang den Mehrwert geschaffen hatten, um Griechenland als Abnehmerland für Importe aus dem europäischen Raum (insb. Deutschland) über die Runden zu bringen, werden massive Angriffe vorgenommen. Egal auf welcher Ebene und in welchen Bereichen werden Milliarden eingespart, um den durch die Troika (EU, Internationaler Währungsfond & Europäische Zentralbank) vorgegebenen Bedingungen für die Kreditvergabe gerecht zu werden. Das heisst konkretisiert Einsparungen bei der Bildung, dem Gesundheitswesen, den Renten usw. während sichergestellt wird, dass Griechenland weiter importiert (wie sonst lässt sich erklären, dass die Rüstungsausgaben mit Milliardenlieferungen aus Deutschland kaum von Einsparungen betroffen sind).

Währenddessen nutzt die herrschende Klasse die Gunst der Stunde, um ihr Kapital noch vor dem wahrscheinlichen Bankrott ausser Lande zu schaffen. Ein aktuelles Beispiel: Die Verschiebung des Standortes der Coca Cola Hellenic von Griechenland in die Schweiz im Oktober 2012 (bei Coca Cola Hellenic handelt es sich um das grösste Unternehmen des Landes). Diese Kapitalverschiebung ist kein Novum. Die “Lagarde-Liste” aus der HSBC zeigt klar auf, wie bis ins Jahr 2007 Milliarden Euros aus dem instabilen Griechenland in die sichere Schweiz verschoben wurden. Unter den Namen finden sich viele Personen, ihnen gemeinsam ist, dass sie kaum durch die oben genannten Verschärfungen betroffen sind. Politiker, Juweliere, Schiffsreedereifamilien und Spitzenärzte dürften wenig von den Einschnitten zu spüren bekommen, doch angesichts einer absehbaren Krise will man schliesslich sicher gehen. Die HSBC schlägt direkt aus dieser Kapitalflucht Profit.

Wir interessieren uns nicht dafür, ob diese Formen der Kapitalflucht legal oder illegal stattfinden. Wir stellen fest, dass diejenigen oben sich absichern und schützen, während die unten unter den Konsequenzen der kapitalistischen Krise zu leiden haben. Wir solidarisieren uns mit den dergestalt Angegriffenen, welche aus dieser Situation eine antikapitalistische, klassenkämpferische Position und Praxis entwickeln. Explizit wollen wir uns mit denjenigen solidarisieren, die vom Prozess gegen den Revolutionären Kampf (RK) betroffen sind. Der RK ist eine militante, anarchistische Gruppe, welche durch direkten Aktionen nationale und internationale Vertreter und Liegenschaften des Staates, des Kapitals und der Repression angriffen. 2010 wurden Personen verhaftet, denen die Mitgliedschaft darin vorgeworfen wird. Von den vier Personen, die sich zur Gruppe bekannten, starb Lambros im Vorfeld dieses Schlages in einer Schiesserei im Laufe einer Aktion. Zwei weitere tauchten während ihrer bedingten Freilassung ab.

Solidarität mit dem RK!
Solidarität mit den Betroffenen im politischen Prozess gegen die RK
Hoch die internationale Solidarität!

(Quelle: http://ch.indymedia.org/de/2012/12/88167.shtml)

Leipzig – Bullenwache mit Farbe und Steinen angegriffen

In der Nacht vom 6.12.12 zum 7.12.12 haben wir die Bullenwache in der Weißenfelse Straße in Plagwitz/ Leipzig mit Farbe und Steinen angegriffen. Damit wollen wir an Alexandros Grigoropoulos erinnern, der am 6.12.08 in Exarchia/ Athen von Bullen ermordet wurde.
Wir wollen zeigen, dass es in Leipzig Menschen gibt, die keinen Mord durch Bullen und kein Opfer von Repression durch den Staat, vergessen werden.
Libertad (A)

(Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/73311)



Griechisches Diplomatenauto in Berlin angezündet

wir haben das fahrzeug von oberst grympiris in berlin tiergarten angezündet. grympiris ist militärattache an der griechischen botschaft und trägt verantwortung für

++ den mienenkrieg an der grenze zur türkei, in dem flüchtlinge zerfetzt und verstümmelt werden,
++ waffengeschäfte griechenlands mit deutschland, die unbeachtet von kürzungen im gesundheitssektor, bei den renten und löhnen, die bevölkerung griechenlands in ein soziales desaster treiben,
++ die sparpolitik der griechischen regierung, welche als marionette der troika den reichtum der eliten sichert,
++ die zusammenarbeit der griechischen polizei mit faschisten von chrisi avgi,
++ die gewalt gegen demonstrierende in athen und anderen städten.

als vertreter der botschaft ist oberst grympiris ein legitimes ziel militanter angriffe.
bei unserer aktion haben wir das ziel in dem bewusstsein angegriffen, dass das fahrzeug in einer garage unterhalb eines wohnhauses gefackelt wird. dabei haben wir sichergestellt, dass ein „durchbrennen“ in die wohnungen ausgeschlossen werden kann.

wir solidarisieren uns mit den gefangenen des sozialen krieges in griechenland, den streikenden arbeitern und arbeiterinnen dort, den unterschiedlichen gruppen der stadtguerilla, den migranten und migrantinnen die zusammen mit antifas gegen den terror der junta kämpfen und den vielen verzweifelten, die hoffentlich irgendwann den zusammenbruch des griechischen staates und den aufbau einer freien welt feieren werden.

Viva la Anarchia

international arsonist union --- 15/10/2012

(Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/69133)



Hamburg: Transpiaktion zu Griechenland

Heute, 9. Oktober, kam es in Hamburg aus Anlass von Merkles „Besuch“ und der Demoverbote in Athen zu einer Transpiaktion in Solidarität mit den Menschen in Griechenland. Der Artikel erscheint mit der Bitte darum, dass ihn jemand auch auf Indymedia Athen posten möge (aufgrund fehlender Sprachkenntnisse für uns nicht möglich).

Heute wurde in Hamburg in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs an vielbefahrenen S-Bahn-Gleisen ein Transparent befestigt mit der Aufschrift „Solidarität mit den Protestierenden in Griechenland“. Dies ist von praktisch allen S-Bahnen aus gut zu sehen. Für die Fotos wurde noch ein Transparent mit der Aufschrift „One struggle one fight (A)“ dazugehalten. Die Aktion richtete sich gegen die maßgeblich von Deutschland mitbestimmte Krisenpolitik der Troika, die für eine Verarmung breiter Teile der Bevölkerung sorgt und Gesundheits- und Sozialsysteme zerstört, während Banken und andere private Gläubiger „Rettungsgelder“ in Milliardenhöhe einsacken.

(Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/68757)



Firmenwagen angezündet

Berlin, 10.September 2012

Wir haben in der vergangenen Nacht ein in der Neuköllner Oderstr. abgestelltes Fahrzeug der Schubert Unternehmensgruppe angezündet. Menschenleben waren ebenso wenig gefährdet, wie das Privateigentum von anderen Menschen (z.B. in der Nähe abgestellte Autos von Anwohner_innen).

Die Schubert Unternehmensgruppe ist im sog. „Facilitymanagement“-Markt aktiv, das umfasst von der Gebäudereinigung bis zum Sicherheitsdienst all jene Dienstleistungen, die zur Verwaltung und Bewirtschaftung von Gebäuden gehören. Ein Feld, welches wie kein anderes für die prekären (Re-)Produktionsbedingungen des Spätkapitalismus steht.1

Seit Anfang dieses Jahres gehört die Schubert Unternehmensgruppe zur WISAG Aktiengesellschaft, einem der führenden deutschen Dienstleistungskonzerne. Die Wisag ist eines jener Unternehmen, die von den Rationalisierungen innerhalb des kapitalistischen Arbeitsprozesses am stärksten profitieren. So betreiben alle größeren Firmen sog. „Outsourcing“, bei dem für die Wertproduktion vergleichsweise irrelevante Teile des Arbeitsprozesses an Unternehmen wie die Wisag ausgelagert werden, damit geltende Tarifbestimmungen umgangen und auf diese Weise die Profitquote erhöht werden kann.2,3

Eine Aktiengesellschaft wie die Wisag steht paradigmatisch für den gegenwärtigen Zustand der kapitalistischen Gesellschaften. In einer Zeit, in der das Kapital aufgrund des Entwicklungsstandes der Produktivkräfte sowie des hohen Rationalisierungsniveaus innerhalb des Arbeitsprozesses langsam aber sicher an seine absolute innere Schranke stößt, gibt es immer weniger Nischen, in die man sich flüchten könnte – das Leben von uns allen wird zukünftig auf einem im Vergleich zu vergangenen Jahrzehnten ganz anderen Totalitäts-Level prekär. Die krisenhafte Dynamik des Kapitalismus produziert mehr und mehr für die Mehrwertproduktion überflüssige Menschen, die am eigenen Leib erfahren müssen, was es heißt, in dieser Gesellschaft nur Mensch und eben nicht Lohnarbeiter_in zu sein.

Wir wollen unsere Aktion aufgrund des hier angedeuteten polit-ökonomischen Zusammenhangs, ohne den weder die Schubert Unternehmensgruppe, noch die Wisag AG gedacht werden kann, als symbolischen Angriff auf eine Gesellschaftsordnung verstanden wissen, die notwendig und aus sich heraus jene Zustände produziert, die sich in Griechenland und Spanien bereits andeuten und die wir seit jeher am eigenen Leib erfahren.

Solidarität mit den Kämpfen in Griechenland und Spanien!

Alternativen zum Kapitalismus denk- und Diskurs-fähig machen!

1 Siehe z.B. das Spiegel-Interview mit einer für die Wisag arbeitenden Reinigungskraft. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/leben-mit-limit-die-mindestloehnerin-a-795083.html

2 Siehe http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83774702.html

3 Siehe http://www.boeckler.de/38295_38328.htm

(Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/66846)




Anschlag auf Telekom-Gebäude mit Farbbeuteln und Steinen

Hamburg, 22.08.2012

City – Vorgeschmack auf die traditionellen Krawalle im Anschluss an das Schanzenviertelfest am Wochenende.
Chaoten haben Farbbeutel und Steine auf das Telekom-Gebäude am Holstenwall geschmissen.
Mittwochabend um 22.36 Uhr rasten mehrere Streifenwagen zum Tatort. Als die Polizisten eintrafen waren die Randalierer schon getürmt.
Die Beamten konnten nur noch Farbschmierereien und fünf eingeschmissene Scheiben feststellen.
Polizeisprecherin Sandra Levgrün: „Wir gehen von einer politisch motivierten Tat aus.“ Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, die Polizei bittet unter ….. um Hinweise.
Anders als in den vergangenen Jahren rechnet die Polizeigewerkschaft in diesem Jahr allerdings mit einer ruhigen Lage rund um das Hamburger Schanzenfest.
(Quelle: http://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/werfen-mit-farbe-25811926.bild.html)

HH: Aktion gegen Telekom
Verfasst von: ---. Verfasst am: 25.08.2012 – 00:54. Geschehen am: Mittwoch, 22. August 2012.

Wie man die letzten Tage sehen und lesen konnte, wurde ein Telekom Büro mit Steinen und Farbe angegriffen. Die Telekom ist ein Profiteur der Krisenpolitik. Die Aktion kann in Solidarität mit den kämpfenden Menschen in Griechenland und als Konfrontation der Verhältnisse hier gesehen werden.

Für ein solidarisches kämpferisches Schanzenfest!

(Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/65896)



Sponti in Frankfurt/Main

18.08.2012

Heute Mittag demonstrierten spontan 40-50 AntifaschistInnen gegen die aktuellen Massenabschiebungen in Griechenland, den alltäglichen Rassismus und in Gedenken an die Pogrome in Rostock-Lichtenhagen die sich demnächst zum 20. mal jähren.
Unter lauten „Nazis morden, der Staat schiebt ab“ und „Kein Mensch ist illegal, Bleiberecht überall!“ Rufen ging es über die Haupteinkaufsmeile zur Hauptwache wo die GenossInnen der Arbeiterpartei des Irans bereits einen großen Infostand zu der Situation von Flüchtlingen hatten. Währenddessen wurde ca. 1000 Flyer verteilt und kürzere Redebeiträge über den Grund der Demonstration verlesen.

Dort stoppe die Demonstration und es wurde ein Redebeitrag zur Situation in Griechenland und Rostock gehalten. Danach löste sich die Demonstration in der Kundgebung auf.

Nieder mit der Festung Europa! Rassismus bekämpfen!

Hier findet ihr nochmal den Text des verteilten Flyers:

In der letzten Woche kam es zu Massenabschiebungen aus Griechenland, die von Pogrom-artigen Ausschreitungen gegen MigrantInnen begleitet wurden. Außerdem jährt sich am 22. – 26. August 2012 der 20. Jahrestag der rassistischen Pogrome gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge und ein Wohnheim ehemaliger vietnamesischer DDR-VertragsarbeiterInnen.
Dies nehmen wir einmal mehr zum Anlass um auf die rassistische Politik der Europäischen Union und deren Folgen aufmerksam zu machen.

Massenabschiebungen aus Griechenland

Vom 2. bis 5. August führte die Polizei in Griechenland ihre bisher größte Aktion gegen Migrantinnen und Migranten durch. Mindestens 6400 MigrantInnen wurden festgenommen, alle die keine gültigen Papiere vorweisen konnten wurden direkt im Schnellverfahren abgeschoben oder stehen kurz davor. Aktiv unterstützt wurde die Polizei von sogenannten „Bürgerkomitees“ bestehend aus Nazis und rassistischen Anwohnern, die Hetzjagden auf MigrantInnen organisieren, diese zusammenschlagen und der Polizei übergeben. Dieser menschenverachtenden Politik von BürgerInnen, Nazis und Polizei gilt es, sich entschlossen und mit allen Mitteln entgegen zu stellen.
Dieses aufkommen des Rassismus steht im Kontext der Krise: Griechenland muss Tag für Tag den harten Sparvorgaben der Troika nachkommen, wodurch die soziale Situation sich immer weiter verschärft und der Staat nun versucht, den Ärger der Bevölkerung gegen die ungeliebten MigrantInnen zu kanalisieren. Die Gesetzgebung der EU unterstützt diese Vorgänge noch weiter: Im Zuge des Dublin 2-Abkommens von 2003 werden MigrantInnen ohne Papiere immer in das EU-Land abgeschoben, das sie als erstes betreten haben. So werden die schon fatalen Auswirkungen der Festung Europa immer weiter verschärft und führen nun zu Pogrom-artigen Situationen.
Der Kampf gegen Rassismus, gegen Abschiebungen und Ausgrenzung muss auch ein Kampf gegen Staat, Nation und Kapital sein. Allein schon weil die meisten Kürzungen, auf die der rassistische Populismus in Griechenland und anderen Ländern reagiert, in der Institution EZB beschlossen werden, die Grade in der Krise eine wichtige Rolle in der autoritären Krisenverwaltung einnimmt und nicht zuletzt Deutschland als Wirtschaftsstandort weiterbringt um sich auf dem Weltmarkt fester zu etablieren.
Nichtsdestotrotz bedeutet dies auch weiterhin und immer wieder auf Ereignisse wie Abschiebungen, Sozialabbau oder andere Einschnitte in das Alltägliche Leben von uns oder anderen zu reagieren. (…)

(Quelle: http://de.indymedia.org/2012/08/333820.shtml)



Zürich: kleine Demonstration in Solidarität mit der sozialen Auflehnung in Griechenland


Gestern, am Samstag 19. Mai zog eine Gruppe von etwa 40 Personen durch das Langstrassenquartier, um “Solidarität mit der sozialen Auflehnung in Griechenland” auszudrücken, wie auf einem getragenen Transparent lesbar war. Die Gruppe zog um ca. 14:30 von der Josefswiese aus los, durch die Josefstrasse, entlang der Langstrasse bis zum Kanzleiareal. Unterwegs wurden 2 verschiedene Flugblätter verteilt und Plakate gekleistert. “in Griechenland wie hier: Rebellieren wir!”, “Gute Regierung gab es noch nie, es lebe die Freiheit und die Anarchie”, “Freiheit ist der Same den man sät, kämpft man gegen jede Autorität”, “Der Weg der Freiheit endet nie, das bedeutet für uns Anarchie”, “Gegen die banken, gegen das Geld, für eine herrschaftsfreie Welt”, und ander Parolen wurden gerufen. Es dauerte kaum 5 Minuten und auf Höhe der Langstrassen unterführung zog der kleine Haufen schon einen Rattenschwanz von 5-7 Polizeivans und -autos vor und hinter sich her. Es kam zu einem kurzen Spurt durch die Langstrassenunterführung. Der beste Moment war wohl, als etwa 100 Meter vor dem parolen-schreienden Haufen, und wohl davon ermutigt, eine Frau vor einem Polizeiauto vorbeitanzte, kurz auf dessen Haube sprang und ihm dann einen Tritt versetzte, um zu zeigen, was sie von der Autorität der Bullen hält. Diese letzteren versuchten sich wiederholte Male halbpatzig in den Weg zu stellen, ergriffen jedoch nie konkrete Massnahmen. Auf dem Flohmarkt auf dem Kanzleiareal löste sich der Umzug auf, wo dann noch Flugblätter verteilt wurden.

(Quelle: http://andiewaisendesexistierenden.noblogs.org/post/2012/05/22/2028/#more-2028)




Griechisches Konsulat in Zürich angegriffen


Gefunden auf Indymedia.ch:
“In der Nacht vom 19.05.12 auf den 20.05.12 wurde das griechische Konsulat im zürcherischen Seefeld mit Steinen angegriffen. Dabei gingen mehrere Scheiben zu Bruch.”

(Anm.d.R.: Nach dem Ereignissen im Februar wurde das Konsulat schon einmal angegriffen)



Anschlag auf Chef der EU-Task-Force in Potsdam

15.Mai 2012

Linksextreme Täter bekennen sich zu Attacke auf Auto der Frau von Horst Reichenbach. Er überwacht die Sparauflagen der Troika.

Hinter dem Brandanschlag auf den BMW der SPD-Europaabgeordneten Dagmar Roth-Behrendt in Potsdam stecken offenbar Mitglieder der linksextremistischen Szene in Berlin. Die nach Ansicht der Ermittler politisch motivierte Tat galt ihrem Mann Horst Reichenbach. Der Finanzexperte ist Leiter der „Task Force Griechenland“ der Europäischen Kommission, die Griechenland in der Schuldenkrise helfen soll, Reformen auf den Weg zu bringen.

Wie der Potsdamer Oberstaatsanwalt Helmut Lange am Dienstagnachmittag bestätigte, ist bei einer Tageszeitung ein Bekennerschreiben eingegangen, unterzeichnet mit „Die FreundInnen von Loukanikos“.

Bei diesem Namen handelt es sich um einen von mehreren sogenannten „Riot Dogs“. Das ist ein Hund, der bei Protesten und gewalttätigen Ausschreitungen in Griechenland gesehen wird und in der linksextremen Szene Kultstatus besitzt. Dort gilt er als Symbol für den Kampf gegen Sparauflagen des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank. Europaweit werden die Auseinandersetzungen um die Finanzkrise in der linken Szene verfolgt und zum Kampf gegen das kapitalistische System, zum Kampf zwischen David und Goliath hochstilisiert.

Zur Authentizität des Bekennerschreibens und zu weiteren Details konnte Oberstaatsanwalt Lange noch keine Angaben machen: „Wir stehen erst am Beginn der Ermittlungen“, sagte er. Allerdings wird der Fall bei der Staatsanwaltschaft als besonders brisant eingestuft, es besteht wegen des Bezugs zu dem EU-Finanzexperten Reichenbach bereits Kontakt zur Bundesanwaltschaft. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen führen die Spuren und auch das Bekennerschreiben eindeutig in die linksautonome Szene Berlins.

Im Potsdamer Ortsteil Groß Glienicke hatten unbekannte Täter das Auto der Politikerin, die bis Anfang 2012 Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments war, in der Nacht zum Montag in Brand gesetzt. Der Wagen war vor dem Grundstück abgestellt, auf dem die Sozialdemokratin seit 2007 wohnt. Zudem hatten die Täter eine Büchse mit roter Farbe gegen das Haus geworfen. Roth-Berendt hat sich noch nicht zur Attacke geäußert.

Ihr Mann Horst Reichenbach war in der griechischen Presse in den vergangenen Monaten heftig attackiert worden, darunter waren auch herbe Nazi-Vergleiche. Reichenbachs Krisenstab überwacht die Umsetzung der von der Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank mit Griechenland vereinbarten Sparmaßnahmen. Unter anderem bezeichneten ihn griechische Journalisten in ihren Medien als „Gau-Leiter“ und „Statthalter Angela Merkels“.
(Quelle: Tagesspiegel)



Anschlag auf Deutsche Telekom in Hamburg


03.Mai 2012

„kapitalismus ist die krise!
um diese einfache parole greifbar zu machen und einen praktischen beitrag zu den kämpfen für eine befreite gesellschaft beizusteuern, haben wir in der nacht zum 3. mai einige parkplätze der telekom unangemeldet besucht. wir begrüßen die intervention der berliner genossInnen (8. April 2012) und hoffen, dass die feuer, die wir in hamburg entfacht haben, auf weitere resonanz stoßen.

die telekom ist ein herausragendes beispiel für die menschenverachtende krisenpolitik des kapitals und die zunehmende zivilmilitärische zusammenarbeit in der brd.

der griechische telefonkonzern ote wurde, schon vor jahren, zu großen teilen von der deutschen telekom aufgekauft. trotz der einbrechenden wirtschaft und den sparmaßnahmen in griechenland, konnte die telekom im letzten jahr einen gewinn von fast 20 millionen euro aus der ote pressen. dieses war nur durch die harten einschnitte bei den gehältern der arbeiterInnen der ote möglich. im zuge der durch die troika durchgesetzten einsparungen und gesetzesänderungen verloren ca. 2000 angestellte der ote ihre jobs und der rest muss sich mit nullrunden, massiven gehaltskürzungen und dem verlust erkämpfter arbeitnehmerInnenrechte durchschlagen. wir sind solidarisch mit den kämpfenden menschen in griechenland und wünschen unseren genossInnen viel kraft für ihre kommenden kämpfe. Uns wird durch die bürgerlichen medien versucht weißzumachen, dass die staatlichen maßnahmen zur krisenbewältigung der betroffenen bevölkerung zugute kommen würden und wir alle den gürtel enger schnallen sollen. tatsächlich soll die hauptlast der krise auf den schultern der arbeiterInnen, erwerbslosen und migrantInnen abgewälzt werden. die von der griechischen regierung unterzeichneten verträge sehen weitreichende privatisierungen, öffnung der märkte und zahlreiche entlassungen und soziale einschnitte bei der lohnabhängigen bevölkerung vor. der neolieberalismus soll es wieder richten, aber wir haben keinen bock mehr auf diese scheiße! das wüten des globalen kapitalismus hat eine welt erschaffen, die gefährlich und grausam für seine bewohnerInnen ist. wir wollen eine welt des solidarischen miteinanders ohne ausbeutung und unterdrückung! Kapitalismus abschaffen!

auch in der zivilmilitärischen zusammenarbeit spielt die telekom ganz vorne mit. die 100%ige tochter firma t-systems ist groß im rüstungsgeschäft eingebunden. laut firmen-website: als „der ideale partner für streitkräfte und die wehrtechnische industrie“ ist t-systems seit über 30 jahren für die kommunikationstechnik der bundeswehr zuständig und betreut dabei sowohl das telefonnetz der bundeswehr mit fast 3500 anschlüssen als auch die militärische satellitenkommunikation. auch glasfaserverkabelung in kriegsschiffen und information- und kommunikationstechnische angebote für den waffeneinsatz gehören in das angebot des konzerns.
krieg bedeutet immer mord, leid und unterdrückung. vielen ist bekannt, dass deutschland der weltweit drittgrößte rüstungsexporteur ist, und die telekom ist teil dessen! wir werden die logik von krieg und kapitalismus nicht unwidersprochen hinnehmen und unsere aktion ist teil des gemeinsamen widerstandes gegen diese. weitere möglichkeiten, eine konsequente theorie und praxis zu entwickeln, werden sich hoffentlich auf den antifaschistischen-, antirassistischen- und antimilitaristischen camps des laufenden jahres bieten.

wir grüßen die genossInnen in den griechischen knästen!

unsere kraft und liebe für sonja und christian, ihr seid in unseren herzen!

kriegs- und krisenprofiteure angreifen, hier und überall!

für die soziale revolution – autonome gruppen“
(Quelle: https://directactionde.ucrony.net/node/1688)



Anschlag auf Deutsche Telekom in Berlin

8. April 2012

Wir legten gestern Nacht zum Sonntag der Deutschen Telekom ein Osterei vor die Tür in der Storkower Str. als Zeichen unserer feurigen Solidarität mit allen GenossInnen weltweit im Kampf gegen Staat und Herrschaft.

Erst vor wenigen Tagen erschoss sich ein Rentner, direkt auf dem Syntagma-Platz in Athen in den Kopf. Grund hierfür lag darin, dass er seine Schulden nicht mehr zahlen konnte und keinen anderen Ausweg mehr sah, als sich selbst zu töten. Seit beginn der Krise haben sich mehr als 1.500 Menschen in Griechenland das Leben genommen. Unternehmen, wie die Deutsche Telekom tragen mit Schuld daran, dass die Menschen keinen anderen Ausweg mehr sehen, als den Freitod zu wählen. Getrieben von massiven Lohn-, Renten- Urlaubskürzungen, die von allen Bevölkerungsschichten getragen werden müssen, macht sich eine große Unsicherheit breit, die das ganze Land erfasst. Selbst die Nahrungsversorgung funktioniert kaum noch in den großen Städten und führt zu einer großen Stadtflucht der Menschen auf das Land. Wir hoffen mit dieser Aktion, die Wut der Menschen in das Herz des europäischen Kapitalismus zu tragen. Der weltweite Aktionstag „M31″ war ein Anfang für eine länderübergreifende Solidarität.

Die Deutsche Telekom AG ist eines der vielen multinationalen Unternehmen, welche durch die weltweite Wirtschaftskrise versucht sich auf dem europäischen Markt weiter zu etablieren. Ein Beispiel hierfür ist das griechische Telekomunternehmen OTE. Der griechische Staat reagiert damit auf den Druck der EU und des Internationalen Währungsfonds, die die Privatisierung der restlichen Staatsbetriebe vorantreiben und dies auch an die Finanzhilfen kuppeln. Hatte der griechische Staat noch bis vor kurzem 50% an dem Unternehmen, musste es 40% an die Deutsche Telekom verkaufen, die weiterhin ein Vorkaufsrecht auf die übrigen staatlichen Anteile der OTE hat.

Die Privatisierung zeigt ihre ersten negativen Auswirkungen für die OTE-Angestellten. So teilte die Deutsche Telekom vor kurzem mit, bei ihren neugewonnen MitarbeiterInnen den Rotsitft anzusetzen, durch Kürzung der Boni, sowie der automatische Stop von vertraglich geregelten Gehaltssteigerungen. Darüber hinaus soll es das Angebot von „freiwilligen“ Pensionierungen geben. Die Einschnitte sollen dazu beitragen, dass das Unternehmen die Arbeitskosten in drei Jahren um 160 Millionen Euro senkt. Dadurch wird es zwangsläufig zu Entlassungen kommen. Schon im Oktober wurde mit den Gewerkschaften eine Gehaltskürzung von über 11% ausgehandelt.

Aber es regt sich auch Widerstand innerhalb der OTE-Belegtschaft. So riefen einige unabhängige ArbeiterInnen zu dem Generalstreik vom 7./8. März 2011 auf.

Die Deutsche Telekom AG hat zudem eine Monopolstellung im internationalen Telekommnikationsgeschäft. Besonders bei der lückenlosen Überwachung tut sich die Telekom als Vorreiter hervor. Die Tochtergesellschaft T-Systems wurde in einigen Bundesländern damit beauftragt, den Digitalfunk für Polizei und Feuerwehr aufzubauen. Dies sind nur einige wenige Beispiele, die uns dazu ermutigt haben, diesem Konzern ein Besuch abzustatten.

Viva la Anarchia!
Freiheit für Stella Antoniou und alle anderen GenossInnen in Haft!

Kommando Lambros Foundas

(Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/57767)



Solidarität mit Stella Antoniou!

Heute 07-04-2012 haben sich im Rahmen des Soli-Aufrufs für Stella Antoniou in Hamburg einige Leute zusammen gefunden, um sich mit der in Griechenland inhaftierten Stella Antoniou und ihren Gefährt_innen, zu solidarisieren.

Vor dem griechischen Konsulat, am Gänsemarkt und in der Susannenstraße wurden Flyer verteilt und Transparente gehalten, die auf die Situation von Stella im Knast aufmerksam machen sollen. Außerdem wurde darüber Informiert, dass in vielen verschiedenen Städten in Griechenland Demonstrationen und Soli- Aktionen liefen.

Ihre 3 Gefährten traten gestern in Hungerstreik, für die sofortige Freilassung von Stella und um gegen das Konstrukt der Polizei gegen sie zu protestieren.
Stella wird sich ebenfalls in einer Woche dem Hungerstreik anschließen.

Info:
Stella Antoniou wurde am 4. Dezember 2010 zusammen mit 5 weiteren Menschen in Athen festgenommen. Stella ist Anarchistin und wird beschuldigt Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein. Sie wird seit 15 Monaten festgehalten, ohne bisher ein Gerichtsverfahren gehabt zu haben. Sie hat bereits 5 mal erfolglos ihre Freilassung beantragt. Stella leidet an einer seltenen Krankheit, sie braucht spezielle Mediakmente und muss sich oft in medizinische Behandlung begeben, dies wird ihr jedoch immer wieder verwehrt. In Folge dessen hat sich ihr Gesundheitszustand radikal verschlechtert.

(Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/57727)



Hamburg: Six banks attacked

The crisis is the fucking system!
In greece, people struggle against the direct results of decisions made by german and other european politicans above their and our heads! The anti-greece-propagangda of the german press ist disgusting to us!

Our solidarity goes out to those in strike and struggle, who are imprisoned and see themselves confronted with repression. Also we send solidarity to the greek revolutionaries of the urban guerilla group „Revolutionary Struggle“, who are confronted with the courts for their ideas and struggles.

During the nights of february, the 27th and 28th, we attacked six banks in Hamburg. It`s a small, but clear sign to attack banks in Germany, for example we where inspired by an action of solidarity in Bielefeld, and we hope that a lot of people will do the same and send solidarity to the revolting people in greece and rage and stones against the banks and their system.

May a lot of people get to the streets in Frankfurt and everywhere on the 31st of March and any time else!

For a hot summer! Freedom!

(Quelle: directactionde.ucrony.net, 05.03.2012)



Solidarität mit Revolten in Griechenland (Bielefeld)

Unsere Herzen schlagen für die Freiheit. Und blicken wir nach Griechenland, wo sich tausende in immer intensiveren Revolten erheben und gegen Staat und Kapital, gegen Sozialkürzungen, Ausbeutung und Unterdrückung ihre Wut zum Ausdruck bringen, schlagen sie schneller.
In Solidarität mit den Revoltierenden wollen wir dazu beitragen hier in den nahezu befriedeten Gefilden des Kapitalismus den Aufstand auszuweiten.
Wir stehen voller Leidenschaft ein für eine freie, solidarische Gesellschaft in der jede*jeder selbstbestimmt über ihr*sein Leben entscheidet und wo Geld keine Rolle spielt bei der Frage nach Befriedigung der (Grund-)Bedürfnisse aller.

In tiefster Ablehnung gegenüber des vorherrschenden Systems des Geldes, der Privilegien und Autoritäten haben wir in der Nacht auf Freitag den 17.02.2012 die Fensterscheiben einer Commerzbank, sowie einen Geldautomaten im Bielefelder Stadtgebiet unseren Zorn spüren lassen.

Anarchistische Gruppe

(Quelle: http://linksunten.indymedia.org/de/node/54994)



Frankfurt/M: Protest vor der EZB

Am 15.02. fand vor der EZB in Frankfurt am Main um 17 Uhr eine Kundgebung statt.

Über 100 Menschen beteiligten sich daran. Anlass sind die laufenden „Verandlungen“
über das „Sparpaket“ für Griechenland.

Mehrere Gruppen beteiligten sich an dem Protest. So unter z.B. Occupy Frankfurt, Attac, Autonome Antifa. In mehreren Redebeiträgen wurde dargestellt, das die „Reformen“ wohl die Bevölkerung betreffen, die darunter am meisten zu leiden hätten.

Zu einer bewegenden Szene kam es, als in einem spontanen Redebeitrag eine Griechin berichtete, das Schulkinder keine Schulbücher bekämen, und ältere Menschen, die Rente beziehen, sich entscheiden müßten, ob sie sich Medikamente kaufen könnten.

(Quelle: http://de.indymedia.org/2012/02/324878.shtml)



ANGRIFF AUF DIE POLIZEIWACHE IN BÜCHEN (SCHLESWIG-HOLSTEIN) MIT ROTER FARBE

10.DEZEMBER 2011

NICHT NUR WEIL UNS DAS GEREDE VON „DIE MACHEN NUR IHREN JOB“ AUF DIE NERVEN GEHT, SONDERN AUCH, WEIL ES NOTWENDIG IST DER POLIZEI UNMISSVERSTÄNDLICH KLAR ZU MACHEN, IHR SEID DER FEHLER. POLIZEI, DIESES WORT IST ALT, STEHT FÜR RECHT UND ORDNUNG SOWIE FÜR GEWALT UND TOD. VOM STAAT GELENKT WERDEN MENSCHEN VON DER POLIZEI VERFOLGT UND GETÖTET. FOLTER, ERNIEDRIGUNGEN UND MISSHANDLUNGEN SIND AUF DEN DEUTSCHEN POLIZEIREVIEREN KEINE SELTENHEIT. IHRE KONTROLLE UND IHRE ÜBERWACHUNG BETRIFFT VIELE DIE SICH DIESEM SYSTEM NICHT BEUGEN WOLLEN, IN DEN KNAST KOMMEN JENE DIE AUSBRECHEN ODER FINDEN DEN TOD DURCH DIE KUGEL.

AM 6.DEZEMBER 2008 TÖTETEN POLIZISTEN UNSEREN GENOSSEN ALEXIS, DOCH DAMIT NICHT GENUG ES STERBEN WEITERHIN MESCHEN DURCH DIE POLIZEI. DAS DIES KEINE EINZELFÄLLE SIND MUSS MENSCH NICHT ERST UNABHÄNGIGEN MEDIEN ENTNEHMEN UND ES WÄRE EINFACH ZU MÜßIG HIER ALLE FÄLLE NOCHMAL AUFZUZÄHLEN. DOCH ES IST LEGITIMES MITTEL UM DEN STAAT UND DIE INTERESSEN DER WIRTSCHAFT ZU SCHÜTZEN AUCH MIT DER WAFFE. MENSCHEN DIE AUS DIESEM SYSTEM AUSBRECHEN WOLLEN, EGAL WIE, SIND DEM DURCHORGANISIERTEN, AUTORITÄREN APPARAT EIN DORN IM AUGE. IN EINER BEFREITEN GESELLSCHAFT OHNE KRIEG UND GEWALT, OHNE ELITÄRE UND AUTORITÄRE STRUCKTUREN SOLL DIE ZUKUNFT ENDEN.

DESHALB WOLLEN WIR DER POLIZEI IHREN BODEN STREITIG MACHEN, IHR ZEIGEN DAS WIR UND VIELE ANDERE SIE UND IHR MENSCHENVERACHTENDES VERHALTEN NICHT AKZEPTIEREN, WEDER HIER NOCH SONSTWO! KEIN FRIEDEN MIT STAAT UND POLIZEI!

GRUPPE REVOLUTIONÄRER KAMPF

(Quelle: http://linksunten.indymedia.org/de/node/51749)

Berlin: Angriff auf Deutsche Bank

06. Dezember 2011

Am Abend des 6.12.2011 haben wir in Gedenken an den 2008 in Athen von Bullen ermordeten Alexandros Grigoropoulos die Deutsche Bank angegriffen.

Die Bank am U- Bahnhof Karl Marx Straße haben wir besprüht, mit Farbe beworfen und die Scheiben eingeschlagen.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden der griechischen Bevölkerung drastische Sparprogramme auferlegt, um unter anderem Kredite der Deutschen Bank zu bezahlen.

Sie ist eine von vielen Profiteur_innen der derzeitigen Griechenland-“krise“

(Quelle: http://linksunten.indymedia.org/de/node/51600)

Schaufensterfront eines Pfandhauses im Viertel Kato Petralona (Athen) zerstört

28. November 2011

„SchwarzmarkthändlerInnen* raus aus unseren Vierteln, den Kredithaien nicht einen Quadratmillimeter Land’ / ‘All die, die unsere Not und Verarmung als eine schnelle Möglichkeit sehen wieder zu Geld zu kommen, werden den Zorn der Revoltierenden gegenüberstehen. Wir stehen Seite an Seite miteinander. Solidarität ist die Waffe der Menschen.

*auf Griechisch mavragorites, ein Begriff, der für die SchwarzmarkthändlerInnen, während der Besatzungszeit der Nazis in Griechenland steht. (1940-1944). Sie wurden reich, indem sie Grundnahrungsmitte zu hohen Preisen verkauften oder andere große Gewinne erzielten, indem sie hungernde Menschen ausbeuten. Sie waren bekannt für ihre Bereitschaft unmittelbar Überlebensprobleme zu lösen, obwohl ihr Schlüsselvorteil ihre exzellente Kolloboration und Verbindung mit den Besatzungsautoritäten war.



Faschistischer Buchladen im Stadtteil Exarchia (Athen) angezündet

07. Oktober 2011

In der Solonos Straße 114 wurde Freitag Nacht, den 7. Oktober, ein faschistischer Buchladen angezündet. Dem Eigentum der “Georgiadis Editionen” wurde erheblicher Sachschaden zugefügt. Es war der 17. Angriff gegen dieses bekannte Unternehmen, das dem berüchtigten ultra-rechten Adonis Georgiadis und seinem Bruder gehört.

Diese beiden Drecksäcke erscheinen regelmäßig im populistischen ultra-rechten Fehrnsehsender (TeleAsty) und verbreiten dort kontinuierlich Rassenhass und Nazi Gedankengut in der Gesellschaft.

Der LA.O.S. (“Völkisch-Orthodoxer Alarm”) Abgeordnete Adonis Georgiadis is auch einer der führenden Befürworter der Abschaffung des Universitätsasyls. Außerdem ist er ein starker Förderer der Verfolgung und Stilllegung von Gegeninformationsmitteln wie z. B. Indymedia Athen.

Zerschlagt die Faschisten und ihr Propagandamaterial – überall!



Responsibility claim for the ATM arson barrage on 7.10. in Athens

In the early hours of Friday 7/10 we destroyed 6 bank ATMs at:
-Kannigos square, Pireus bank
-Vironas area, Probank
-Galatsi area, Alpha bank
-Kipseli area, Alpha bank
-Gizi area, Agrotiki bank
-Aiolou street, National bank

This action of ours we dedicate to anarchist comrade Simos Seisidis, who is in the hospital of Koridallos prisons and is tried on 16/9. Simos was wanted since 2006 -and has a bounty on him since 2009 along with comrades Marios Seisidis and Grigoris Tsironis, from Mihalis Hrisohoidis, of the sum of 600.000 euro- for the robbery of the National Bank on Solonos street, for which he was acquitted.

Simos after denying to stop at an accidental control, on 3/5/10 in the area of Keramikos, was chased and shot in the back by cop Panagiotis Bokos.
Afterwards Bokos in collaboration with the rest of the pigs that participated in the arrest, beat our comrade when he was down and already heavy wounded.

Afterwards Simos is hospitalized in the slaughterhouse of KAT hospital being guarded by well armed sadists of the police, that provoked him and harassed his family every time they visited him, functioning as arrogant handlers . Even the moment of amputation of his leg the cops did not hesitate to be in the operating room.
In a city where the uniformed mercenary that patrols and protects the plutocracy and its symbols continuously increases, trying to repress any reaction against the existing, some will always resist against the modern totalitarianism that they want to impose in our lives.

FREEDOM to anarchist Simos Seisidis

SOLIDARITY to anarchist Aris Sirinidis, which is being tried for the comrade attitude that he kept to his persecuted friend Simos.

SOLIDARITY to the 2 wanted comrades Marios Seisidis, Grigoris Tsironis

(Quelle: https://actforfreedomnow.wordpress.com/)


Anschlag auf Deutsche Telekom in Berlin


03. Oktober 2011

In der Nacht zum 3.Oktober haben wir der deutschen Wirtschaft ein Geschenk gemacht. Auf einem Gelände der Deutschen Telekom in Berlin-Lichtenberg wurden von uns mehrere Fahrzeuge mit Brandsätzen angegriffen. Das Datum für diese Aktion haben wir im Hinblick auf den Prozess gegen die Organisation „Revolutionärer Kampf“ der am 5.Oktober in Athen beginnt, gewählt.

Wir solidarisieren uns mit den Aktionen des „Revolutionären Kampfes“ und fordern die Freilassung von COSTAS GOURNAS, PANAGIOTA „POLA“ ROUPA, NIKOS MAZIOTIS und allen anderen Genoss_innen in Haft.

Die Option des bewaffneten Kampfes innerhalb autonomer und linksradikaler Widerstandsformen sollte zwar immer aufrecht erhalten werden, darf jedoch nicht isoliert von anderen Aktionsformen und Bewegungen geführt werden.
Hier gibt es keine Bewegung die die Möglichkeit des bewaffneten Kampfes unterstützen, tragen will und kann. Aus diesem Grund existieren in Deutschland momentan keine bewaffneten Gruppen.
Dennoch müssen die Widerstandsebenen in Europa aufeinander Bezug nehmen um das Projekt der Europäischen Großmacht wirksamer zu bekämpfen.

Die Troika macht die Privatisierung der Staatsbetriebe zur Bedingung für die weitere Kreditvergabe an den griechischen Staat. Die Deutsche Telekom hat in diesem Rahmen große Teile der griechischen Telefongesellschaft OTE zu Zeiten eines erhofften wirtschaftlichen Aufschwungs übernommen. Weil die Gewinne bei der OTE nicht in dem erwarteten Umfang steigen, plant die Deutsche Telekom Entlassungen und massive Lohnkürzungen bei den Mitarbeitern. Auch die Zahlungen an Vorruheständler werden von der Telekom als „Lasten“ ihrer Bilanz angegeben. Mit diesem Druck spekuliert die Deutsche Telekom die Restanteile der OTE komplett vom griechischen Staat zu erwerben um so die absolute Vormachtstellung zu erlangen. Dies zeigt die unmenschliche kapitalistische Verwertungslogik am Beispiel dieses multinationalen Konzerns besonders deutlich auf.
Zudem ist die Telekom durch Sicherheitspartnerschaften mit Polizei und Militärs in die flächendeckende Überwachung der Telekommunikation im In- und Ausland eingebunden.

Unser Anschlag soll auch die Streiks der Angestellten und Arbeiter in Griechenland unterstützen und den Kampf der anarchistischen Bewegung über Grenzen hinaus zusammenführen.


Wir hoffen das diese Aktion auch andere ermutigt sich an einer militanten Perspektive aktiv zu beteiligen.

Wir Gedenken LAMBROS FOUDAS, der im Kampf für die Freiheit von den Bullen erschossen wurde.

FÜR DIE ANARCHIE!

„Propagandisten der Tat“


(Quelle: Linksunten)




Thessaloniki: Responsibility claim for arson attack against ATEbank, in solidarity with CCF members Gerasimos Tsakalos and Panagiotis Argirou

We more or less know the facts. On Monday, September 12th, comrades Gerasimos Tsakalos and Panagiotis Argirou after having been transferred to Koridallos prisons for a formal council were transferred back to Domokos prisons. Both refused to undergo the humiliation of inner-body search, and were violently attacked there by humanguards with torturer Kliaris as leader.

Statists use any of their available mechanisms to exterminate people who have struggled with dignity, and continue to struggle dignified behind prison walls; people who were, are and will always be REVOLUTIONARIES.

The instigators and perpetrators of this attack should know that the comrades are undismayed, and that these actions will only make matters worse for them. The hostilities continue.

Thus, on September 19th, we attacked Agrotiki bank in Papafi Street in the district of Toumpa with an incendiary device which consisted of four litres of flammable mixture and three camping-gas cannisters, so as to express our solidarity with the two comrades but also as a minimum response to those who are always ready to attack anyone who struggles.

Strength to the members of the R.O. CCF Gerasimos Tsakalos and Panagiotis Argirou, and all political prisoners

BACK OFF, RUFFIANS! MOVE FORWARD, COMRADES!

Insubordinate Cells of Solidarity / International Revolutionary Front /
Informal Anarchist Federation

(Quelle: http://en.contrainfo.espiv.net/)

Brandanschlag auf Citroën-Autohaus in Berlin

12. Juni 2011

Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:

„Brief an unsere griechischen GenossInnen und Anschlagserklärung

Wir haben vor einigen Wochen den Text „Dringender Aufruf für internationale Solidarität!“ von libertären Kommunisten aus Athen gelesen. Für den gemeinsamen Kampf gegen den Terror der EU und der Troika sowie ihrer Polizeiarmeen, die schon lange in enger Abstimmung zusammen arbeiten, würden wir mehr solcher klaren Worte aus Griechenland begrüßen.
Die Zusammenarbeit antagonistischer Projekte und klandestiner Strukturen in Europa ist nicht so sehr auf persönliche Bekanntschaft angewiesen, wie auf Kenntnis der gegenseitigen Bedürfnisse und strategischen Ziele.

Für die Bewegung in Griechenland bedeutet das, dass bei uns zum Beispiel keine Klarheit besteht für welches Niveau von Militanz nach dem Desaster in der Marfin Bank inzwischen wieder Akzeptanz besteht und welche Formen von internationaler Solidarität erwünscht sind. Aus der kulturellen und menschlichen Hölle der Barbarei in Deutschland ist es vor diesem Hintergrund nicht einfach die sozialen oder antisozialen Kämpfe in Griechenland zu unterstützen. Je klarer die Wünsche formuliert werden, desto einfacher lassen sich in der Ferne Schläge gegen den gemeinsamen Feind führen. Deshalb haben wir uns über diesen Aufruf gefreut; wir erwarten immer klare Worte in unseren internationalen Beziehungen.

Ausdrücklich solidarisieren wir uns mit den nicht-reformistischen Protesten der griechischen Bevölkerung gegen die Diktatur der Banken und ihrer parlamentarischen Marionetten. Wir fordern Freiheit für die Gefangenen aus den bewaffneten Gruppen, für die Gefangenen der anarchistischen Bewegung und für die sozialen Gefangenen in den griechischen Knästen. Ihren Kampf gegen die Mörder der MAT und Geheimpolizei, gegen den Terror der Faschisten und diverser Sondereinheiten wie DELTA, wollen wir unterstützen.

Am 13. Juni haben wir also in Berlin-Lichtenberg einen Citroën Händler mit Brandsätzen angegriffen. Dabei wurden zehn Autos zerstört. Wir haben uns für Citroën entschieden, weil dieser französische Konzern Fahrzeuge an die griechische Polizei liefert. Griechische Bullen machen mit Streifenwagen von Citroën Jagd auf Migranten und nutzen die Technik dieser Firma zur Unterdrückung sozialer Spannungen. Mit unserem Angriff auf einen Berliner Citroën Händler zeigen wir den Profiteuren des inneren Krieges, dass es keine klare Front gibt. Was in Athen Bullen zu ihren Einsätzen transportiert kann in Berlin schon mal brennen.

Autonome Gruppe „Christos Tsoutsouvis“

(Quelle: https://directactionde.ucrony.net/node/1211 )

Angriff auf griechisches Konsulat in Berlin


„wir, einige anarchisten, haben in den frühen morgenstunden des 27. mai das griechischen konsulat und ein assoziiertes reisebüro am wittenbergplatz in berlin mit farbe und steinen angegriffen. wir wollen mit dieser symbolischen aktion ein konkretes zeichen der solidarität setzen. solidarität mit all denjenigen , die in den letzten tagen den mörderischen attacken des staates und ihrer faschistischen arme ausgesetzt waren, in athen und darüber hinaus . wir wollen auch an diejenigen erinnern, die sich im kampf dagegen stellen. sie sind nicht alleine, wir kämpfen an ihrer seite.
an dieser stelle unserer geschichte, ist es schwierig für das kapital, sich selbst zu reproduzieren. um sich abzusichern, muss es eine „krise“ herbeizaubern, die sich automatisch durch das blut jedes sozialen bereiches nährt. das kapital, in seiner zerstörerischen weise, reicht in alle unsere lebensbereiche. diese historisch vorhersehbare „krise“ verstärkt diesen prozess lediglich.
in dieser sich zuspitzenden situation treten faschistische kräfte auf, ermorden einen migranten aus bangladesch, verprügeln dutzende weitere migranten und greifen besetzte häuser im zentrum athens an. dies geschieht mit der tolerrierung und auch teilweise kooperation der athener polizei. während des generalstreiks am 11. mai, der sich ebenfalls in diesen tagen abspielte, greifen die repressiven organe des staates wiederum demonstranten lebensgefährlich an und schlagen einen von ihnen mit starken kopfverletzungen ins koma.

es wird uns klar, dass die zusammenarbeit zwischen staat und faschisten eng im sozialen gefüge verankert ist und diese reproduziert. mit anderen worten, die herauf beschworene „krise“ bringt faschistische progrome hervor, und profitiert gleichzeitig von ihnen.
eine fortschreitende entfremdung des lebens im kapitalismus schafft ein klima des terrors, das wiederum gleichzeitig jeden widerstand gegen herrschende verhältnisse unterdrückt. gegen angst und resignation setzen wir auf soziale gegenangriffe gegen die kapitalistische verwertungslogik und ihre materiellen manifestierungen. autonome organisierung, gegenseitige unterstützung und solidarität ist eine machbare gegenoffensive.
was an berichten aus griechenland, das chaos auf den strassen, wie auch das chaos der wirtschaft betreffend zu uns herüber dringt, ist näher als wir denken. auch hier wie vor zwei wochen, geschehen angriffe von neo-nazis auf migranten und linke projekte. auch hier schaut die polizei zu und kooperiert möglicherweise, das bleibt noch etwas im dunkeln.
hier wie dort zeigen das kapital und die repressiven organe des staates ihre fiese fratze. unsere einzige chance heisst widerstand. in diesem sinne richtet sich unser widerstand gegen den griechischen statt, sowie allen staaten und gegen jegliche form von faschismus weltweit. “

(Quelle: Linksunten, 27.05.2011)




3 Sparkassen in Berlin eingeworfen


In Athen beginnt der Prozeß gegen den Genossen Simos Seisidis. Das PASOK-Regime hat dort in den letzten Jahren die
anarchistische Bewegung aber auch die „normale“ Bevölkerung mit einer Repressionswelle im Stil der Junta
überzogen.

Durchgeknallte Motorradbullen fahren DemonstrantInnen genauso wie kleine Kinder über den Haufen,
Militärpolizei verseucht mit chemischen Kampfstoffen ganze Stadtteile.
Simos Seisidis wurde nach jahrelanger Flucht von einer staatlichen Todesschwadron fast getötet.
Wir glauben an die positive Wirkung von militanten Solidarisierungen, auch wenn sie klein sind und weit weg.
Damit zeigt sich allen, die in den Staaten der EU-Diktatur kämpfen, dass wir doch nicht so wenige sind,
wie sie uns glauben machen wollen.
Also haben wir in der Nacht zum 30. November drei Fillialen der Sparkasse in Neukölln, Wedding und Prenzlauer Berg
mit Hämmern und Steinen angegriffen.
Nachdem viele Sparkassen sich in Berlin mit sehr harten Scheiben ausgerüstet haben, wegen den flächendeckenden
Schäden nach der Liebig14 Räumung, empfehlen wir Hämmer. Aber auch dickere Steine hinterlassen ausreichende Schäden,
die ein Auswechseln erforderlich machen. Der finanzielle Schaden ist bei Panzerglas jedenfalls sehr gut.

Freiheit für Simos Seisidis!

Hit and Run Brigade Berlin


(Quelle: Linksunten, 30.03.2011)




Geldautomaten in Berlin angezündet


Um unsere Solidarität mit den Kämpfen in Griechenland auszudrücken und jenen, die dort für ihre Zugehörigkeit zur anarchistischen Bewegung im Knast sitzen, mitzuteilen, dass unser gemeinsamer Kampf unabhängig von staatlicher Repression immer weitergehen wird, waren wir am Abend des 20.März in Berlin-Neukölln unterwegs. Im U-Bahnhof Leinestrasse legten wir einen Beutel Pattex auf die Tastatur eines Geldautomaten und zündeten damit dieses Symbol des Kapitalismus an.

Worum es geht wurde auch als kurzer Slogan daneben gesprüht.
Wir grüssen damit die Gefangenen, die wegen „Verschwörung der Feuerzellen“ vor Gericht stehen, die Gefangenen, die wegen „Revolutionärer Kampf“ im Knast sitzen, den anarchistischen Gefangenen Giannis Skouloudis und Simos Seisidis. Für ihre Freiheit sollen noch viele Sachen in den Herzen der Bestie brennen!

Autonome Zelle LAMBROS FOUNTAS

(Quelle: Direct Action Deutschland, 20.03.2011)